Sie befinden sich hier:  Window.de » Arbeitskreis Stahl und Edelstahl

Einzelansicht AK Stahl / Edelstahl

23|02|2021

Klimaneutraler Aufschwung in der EU: Fenstertausch als Schlüssel der Klimapolitik

Frankfurt am Main, 23. Februar 2021. „Der Austausch von Fenstern erfüllt alle Kriterien des europäischen Grünen Deals und wird wesentlich zur Umsetzung der Renovierungswelle sowie zu einer nachhaltigen Erholung des Bausektors beitragen.“ So heißt es in einem Informationsblatt von sechs Verbänden der europäischen Fensterindustrie, darunter EuroWindoor als Dachverband der nationalen Fensterverbände in Europa. Mit diesem Papier, das sich an die Mitgliedsstaaten der Europäische Union richtet, sucht die Fensterbranche den Dialog mit den nationalen Behörden. „Wir sind bereit zusammen mit den nationalen Behörden Förderprogramme zur Fenstersanierung zu entwickeln“, erklärt Frank Koos, der Generalsekretär von EuroWindoor. „Natürlich müssen diese Programme sich an Gegebenheiten der einzelnen Länder anpassen, dabei je doch Mindestkriterien für Energieeffizienz erfüllen, um so einen Beitrag zur Erreichung der Klimaziele zu leisten.“

Im Zentrum des Informationspapiere steht die Schlüsselrolle der Fenstersanierung für den von Europa angestrebten nachhaltigen grünen Wiederaufbauplan. Denn mit dem Austausch einfach verglaster und alter zweifach verglaster Fenster ohne Funktionsbeschichtung können dauerhafte CO2-Einsparungen erzielt werden, die sich über die Lebensdauer von Fenstern, die circa 40 bis 50 Jahre beträgt, kumulieren. Zudem ist mit dem Fenstertausch eine Aufwertung der Gebäude verbunden, die sich in gesünderem Wohnraum dank stärkerer Nutzung von Tageslicht, größerer Sicherheit und smarten Funktionen niederschlägt. Und – das ist ein weiteres zentrales Argument des Papieres – mit Gebäude- und Fenstersanierung wird die Zukunft einer nachhaltigen Baubranche mit einer großen Zahl von Arbeitsplätzen gesichert. Folglich heißt es in dem Informationsblatt: „Die Konjunkturprogramme der EU-Länder müssen Maßnahmen beinhalten, die die Bereitschaft der Verbraucher zur Fenstermodernisierung erhöhen.“ Frank Lange, der Geschäftsführer des Verbandes Fenster + Fassade (VFF), deutsches Mitglied in EuroWindoor, zeigt sich erfreut über die Initiative der europäischen Verbände: „Wir arbeiten schon seit vielen Jahren an der Stärkung des Beitrages unserer Branche für die deutschen Klimaziele. Mit der Einführung der steuerlichen Förderung privater Wohnungssanierung im letzten Jahr konnten wir auch schon einen guten Erfolg erzielen. Doch ist die jährliche Sanierungsrate noch viel zu niedrig, um die Energieeinsparpotentiale durch Fenstertausch effizient zu nutzen.“

 

In ihrem Papier zur Notwendigkeit von Fenstertausch im Interesse von Klimaschutz und Lebensqualität betonen die europäischen Verbände der Fensterindustrie zum Schluss ihres Papieres die Relevanz bisher zu wenig beachteter Leistungen von Fenstern für die Energiebilanz. Denn bisher „konzentrieren sich die Anforderungen in vielen Ländern allzu häufig auf die Dämmung, während doch andere Aspekte genauso wichtig sind, etwa solare Energiegewinne als passive Heizung im Winter oder natürliche Lüftung als passive Kühlung im Sommer.“

 

Hier auf der Website von EuroWindoor kann die Informationsbroschüre mit dem englischen Originaltitel „Joint Leaflet on Window Replacement at the core of National Resilience and Recovery Plans“ in mehreren Sprachen heruntergeladen werden. Das Informationspapier mit dem deutschen Titel „Fensteraustausch im Mittelpunkt der Aufbau- und Resilienzpläne der EU-Länder“ richtet sich an die politischen Entscheidungsträger genauso wie an die nationalen Verbände, die Branchenunternehmen, aber auch an Architekten, Planer und Häuslebauer. (Grafik: EuroWindoor)

 

Pressekontakt:

Dr. Peter Christian Lang

Verband Fenster + Fassade (VFF)

Walter-Kolb-Str. 1-7, 60594 Frankfurt am Main

Tel.: 069 / 95 50 54-28, Fax: 069 / 95 50 54-11

E-Mail: pr@window.de

www.window.de

23|02|2021

Presse

Kontakt Endkundenpresse

HDH e.V.
Flutgraben 2
53604 Bad Honnef
Tel.: 0 22 24 / 93 77 – 0
Fax: 0 22 24 / 93 77 – 77
E-Mail: info @holzindustrie .de